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Bedarfsgerechter Berufsunfähigkeitsschutz für Diabetes Typ-1

Diabetes ist eine chronische Störung des Zuckerstoffwechsels mit dauerhaft erhöhtem Blutzuckerspiegel. Die Erkrankung wird in verschiedene Krankheitsformen unterteilt – die Hauptformen sind Typ-1 und Typ-2. Diese Website richtet sich an Diabetes Mellitus Typ-1 Erkrankte.

Bisher konnte Zurich den Berufsunfähigkeitsschutz für Diabetiker Typ-1 nur mit einer stark verkürzten Versicherungsdauer anbieten. Mit unserer neuen Berufsunfähigkeits-Initiative für den Typ-1 Diabetiker  können wir die Dauer der Absicherung deutlich verlängern.

Ihre Vorteile

  • Quick Check für schnelle und einfache Vorab-Einschätzung
  • Voranfragen-Service nach absolviertem Quick Check
  • Dauer der Versicherung bis zum 65. Lebensjahr möglich
  • Für den Fall der Berufsunfähigkeit bieten wir Unterstützung bei medizinischer Rehabilitation und beruflicher Reintegration

Möchten Sie mehr über den Quick Check erfahren?

Rufen Sie uns an! Wir helfen Ihnen Gerne weiter.

Wir bieten Ihnen eine bedarfsgerechte Absicherung vom 18. bis zum 65. Lebensjahr an:

Zurich hat die Grundsätze für die Absicherung von Berufsunfähigkeit verbessert. Bisher war die Dauer der Versicherung auf das 50. Lebensjahr bzw. höchstens auf 30 Jahre nach Ausbruch der Erkrankung begrenzt. Da Diabetes häufig in jungen Jahren ausbricht, endete der Schutz gegen Berufsunfähigkeit zu früh – und zwar dann, wenn das Risiko berufsunfähig zu werden am höchsten ist.

Voraussetzungen

  • Sie sind an Diabetes Typ-1 erkrankt
  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt
  • Sie sind berufstätig (nicht in Ausbildung)
  • Ihr Diabetes ist aktuell gut eingestellt (HbA1C-Wert zwischen 4,5 und 7,5%)
  • Sie haben noch keine Folgeerkrankungen durch Ihren Diabetes entwickelt

Zahlen und Fakten

Etwa 300.000 Erkrankte in Deutschland

Quelle:  Deutsche Diabetes Hilfe, Diabetes Gesundheitsbericht 2017

Doppelt bis dreifach 
erhöhtes Schlaganfallrisiko

Quelle:  Deutsche Diabetes Hilfe, Diabetes Gesundheitsbericht, 2017

50 % der Diabetiker erleiden im Verlauf der Erkrankung Nervenschädigungen

Quelle: Diabetesinformationsdienst München, 2016

Jeder 4. erleidet innerhalb von 15 Jahren Augenschädigungen

Quelle: Diabetesratgeber, 2014


Sichern Sie Ihr Einkommen ab

Diabetes und die mit der Erkrankung verbundenen möglichen Folgekrankheiten (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall) bringen ein erhöhtes Risiko für Berufsunfähigkeit mit sich. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sorgt dafür, dass Sie sich während der Zeit der Berufsunfähigkeit finanziell keine Sorgen machen müssen.

Zurich bietet für Typ-1-Diabetiker unter festgelegten Voraussetzungen die Möglichkeit an, sich bis zum 65. Lebensjahr gegen Berufsunfähigkeit zu versichern.

Ob Sie diese Voraussetzungen erfüllen, und wie hoch das voraussichtliche Versicherungs-Endalter ausfällt, können Sie mit nur wenigen Fragen in unserem Quick Check testen.

Beitragsbeispiele

Anna ist Architektin, 24 Jahre alt und hat Diabetes Typ-1

Sie zahlt monatlich 82,36 Euro für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung, die Ihrem Bedarf entspricht.

Bei Eintritt einer 50%igen Berufsunfähigkeit erhält Anna bis zu ihrem 65. Lebensjahr eine monatliche BU-Rente in Höhe von 1000 Euro.

Jonas ist angestellter Webdesigner, 28 Jahre alt und hat Diabetes Typ-1

Er zahlt monatlich 93,39 Euro für seine bedarfsgerechte Berufsunfähigkeitsabsicherung.

Bei Eintritt einer 50%igen Berufsunfähigkeit erhält Jonas bis zu seinem 65. Lebensjahr eine monatliche BU-Rente in Höhe von 1000 Euro.

David ist Zahntechniker, 18 Jahre alt und hat seine Ausbildung vor wenigen Monaten erfolgreich abgeschlossen – auch er hat Diabetes Typ-1

Er zahlt monatlich 125,54 Euro für seine bedarfsgerechte Berufsunfähigkeitsabsicherung.

Bei Eintritt einer 50%igen Berufsunfähigkeit erhält David bis zu seinem 65. Lebensjahr eine monatliche BU-Rente in Höhe von 1000 Euro.

100% Rundumschutz

Wir bieten Ihnen bei Eintritt von Berufsunfähigkeit kostenlos eine Beratung über die Möglichkeiten zur medizinischen Rehabilitation und beruflichen Reintegration durch von uns beauftragte anerkannte Spezialisten:

  • Die im Rahmen dieser Beratung als sinnvoll bestätigte Maßnahmen werden von unseren Spezialisten eingeleitet und begleitet.
  • Wir übernehmen während der Versicherungsdauer die Kosten für eine vollständig durchgeführte Maßnahme. Die Kosten übernehmen wir maximal bis zum sechsfachen der vereinbarten monatlichen Berufsunfähigkeitsrente

Beispiel aus der Praxis:

Bei Helmut T., 46, begann die Zuckerkrankheit im Alter von 9 Jahren. Dies ist für den Diabetes Typ-1 nicht untypisch, denn jenseits der Altersgrenze von 35 Jahren erkranken daran nur ganz vereinzelt Menschen.
Auf dem Schulweg gab es eine Art Filmriss, Helmut T. wurde ohnmächtig – eine direkte Folge der Zuckerkrankheit, unter der er bereits länger gelitten haben musste. Seinen Eltern war aufgefallen, dass er in den Tagen zuvor sehr durstig war und auch oft Wasserlassen musste, auch seine Konzentrationsfähigkeit in der Schule hatte nachgelassen.
Durch die Fortschritte der Medizin kann er heute ein nahezu normales Leben führen, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Helmut T. war von Anfang an äußerst diszipliniert beim Messen des Blutzuckers. Sein Hausarzt ist heute noch der Meinung, dass diese Disziplin ihn vor gefährlichen Spätfolgen des Diabetes, wie beispielsweise irreversible Schäden an Augen und Nieren, weitgehend bewahrt hat.

ReIntra unterstützte Helmut T. im Verlauf seiner Erkrankung regelmäßig. Die für ihn zuständigen Berater auf medizinischem und berufskundigem Gebiet vermittelten Kontakte zu qualifizierten Ärzten, Hilfsmittelanbietern, Ernährungsberatern, Selbsthilfe- und Sportgruppen. ReIntra brachte das Fachwissen bei leistungsrechtlichen Fragen der gesetzlichen Sozialversicherung ein, kümmerte sich um den Erhalt seines Arbeitsplatzes in einer Phase längerer krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit und besprach mehrfach mit Helmut T., seinen Angehörigen und seinem Arzt, was er tun könne, um leichter mit dem Diabetes umgehen zu können.

Heute ist Helmut T. 46 Jahres alt, geht ganz normal 8 Stunden am Tag ins Büro arbeiten, hat geheitratet und eine Familie gegründet. Seine Frau und er haben sich, wie auch viele andere Diabetiker-Paare, für ein Kind entschieden und sind heute Eltern einer 21jährigen Tochter, die bis jetzt noch keinen Diabetes entwickelt hat.
Seine größte Angst ist die vor möglichen unwiderruflichen Spätschäden in Form von Nervenschädigungen oder Beeinträchtigungen innerer Organe. Doch die weiteren Fortschritte in der Diabetesmedizin machen Helmut T. Hoffnung, dass durch diese chronische Krankheit seine Lebenserwartung im Vergleich zu stoffwechselgesunden Personen nicht unbedingt eingeschränkt ist.
Helmut T. möchte weiterhin fit bleiben, vieles mit seiner Familie unternehmen, reisen, seinen Beruf ausüben und Freizeitsport treiben können, und das alles so lange wie möglich. Er nimmt seinen Diabetes ernst und versucht mit ihm, aber nicht für ihn zu leben. Es wird immer wieder Phasen geben, in denen es nicht so gut läuft wie er es gerne hätte, aber er wird alles versuchen, um diese Phasen wieder zu überwinden.

Fragen und Antworten rund um den Diabetiker-Schutz

Warum profitiere ich als Azubi, FSJler oder Student nicht von den Vorteilen der Initiative?

Die Berufswahl ist beim Diabetiker entscheidend. Nicht alle Berufe können von einem Diabetiker auflagenfrei ausgeübt werden. Daher ist es wichtig, dass Sie bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen und wir abschätzen können, ob der gewählte Beruf auch versichert werden kann.

Warum kann ich die verbesserten Konditionen für Typ-1-Diabetiker in der Berufsunfähigkeitsabsicherung nicht vor einem Alter von 18 Jahren abschließen?

Jugendliche Diabetiker erhalten häufig das Zusatzzeichen H für hilflos in ihrem Schwerbehindertenausweis und sind somit auf die Hilfe und Betreuung der Eltern angewiesen. Hier können bereits Leistungsvoraussetzungen erfüllt sein. Ein wesentlicher Aspekt ist aber auch die noch nicht abgeschlossene Berufswahl.

Warum bin ich als Diabetiker mit einem erhöhten Blutdruck nicht in der Berufsunfähigkeitsabsicherung versicherbar?

Diabetiker erleiden häufig Spätschäden aufgrund der Zerstörung der kleinen Blutgefäße. Mit zunehmender Laufzeit des Diabetes bildet sich eine Arteriosklerose heraus. Auch der Bluthochdruck führt zu einem Schaden an den Blutgefäßen. Somit ist es von hoher Wichtigkeit, dass der Blutdruck gut eingestellt ist, damit sich die Entwicklung der Arteriosklerose so weit wie möglich verzögert.

Warum bin ich als Diabetiker und Raucher in der Berufsunfähigkeitsabsicherung nicht versicherbar?

Rauchen erhöht in bedeutendem Umfang das Risiko für alle Folgeerkrankungen des Diabetes. Nicht nur Herz- Kreislauferkrankungen entwickeln sich eher und schneller, sondern auch der Bluthochdruck und Nervenschäden.

Warum bin ich als Diabetiker mit bereits eingetretenen Folgeschäden nicht in der Berufsunfähigkeitsabsicherung versicherbar?

Bereits eingetretene Folgeerkrankungen sind entweder auf eine sehr lange Dauer des Diabetes oder aber eine ungenügende Stoffwechseleinstellung zurückzuführen. Beides sind Voraussetzungen bei welchem bereits in kürzerer Zeit mit einem Leistungseintritt zu rechnen ist. Zudem sind Folgeschäden nicht mehr umkehrbar und begünstigen somit einen schnellen Eintritt von Erkrankungen diverser Organe.

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