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Jühe Versicherungen Warstein und Brilon

Betriebliche Altersvorsorge – Mitarbeiter im Fokus

Wer gefördert wird, ist meistens auch zufrieden und motiviert. Wenn Sie als Arbeitgeber ein entsprechendes Vorsorgeangebot in Form einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) – zum Beispiel per Direktversicherung oder Unterstützungskasse – unterbreiten, können Sie die Bindung Ihrer Mitarbeiter an Ihr Unternehmen entscheidend beeinflussen.

Direktversicherung

Die Direktversicherung ist der Klassiker bei der betrieblichen Altersvorsorge: Viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben diesen Durchführungsweg gewählt. Er eignet sich für alle Unternehmen und zeichnet sich u. a. durch einen geringen Verwaltungsaufwand aus.

  • Senkung der Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Entgeltumwandlung von bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG)
  • Geringer Verwaltungsaufwand
  • Freistellung von betriebsfremden Risiken, da sich die Ansprüche des Arbeitnehmers bzw. seiner Angehörigen unmittelbar gegen das Versicherungsunternehmen richten

  • Bilanzneutrale Versorgungsleistungen und somit Stärkung der Liquidität Ihres Unternehmens
  • Keine Beitragspflicht für die gesetzliche Insolvenzsicherung laut Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG)

Leistungen der Direktversicherung

  • Lebenslange garantierte Rentenleistungen
  • Wahlmöglichkeit zwischen laufenden Rentenzahlungen oder einmaliger Kapitalleistung (30 Prozent im Rahmen der Teilkapitalisierung mit anschließender Restverrentung oder volle Kapitalleistung)
  • Nutzung von Kapitalmarktchancen durch fondsgebundene Rentenvarianten (VarioInvest Rente oder Vorsorgeinvest mit Garantieguthaben)
  • Flexibler Rentenbeginn ab Vollendung des 62. Lebensjahres
  • Hartz-IV-Sicherheit: Direktversicherung wird nicht als verwertbares und anrechnungsfähiges Vermögen angesehen
  • Mitgabe der Direktversicherung mit Ausscheiden des Arbeitnehmers möglich
  • Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos und der Hinterbliebenen möglich
  • Keine Anrechnung der Rentenzahlung auf die staatliche Grundsicherung

Was ist eine Direktversicherung?

Bei einer Direktversicherung schließt der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer einen Versicherungsvertrag auf das Leben des Arbeitnehmers ab. Versicherte Person ist dabei der Arbeitnehmer.

Die Direktversicherung kann sowohl arbeitgeberfinanziert als auch arbeitnehmerfinanziert sein. Mischmodelle mit Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeteiligung sind ebenfalls möglich.

Besteuerung und Sozialversicherung

Beiträge in einer Direktversicherung sind bis zu 8 Prozent p. a. der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung steuerabgabenfrei und bis zu 4 Prozent sozialabgabenfrei.

Erst die zur Auszahlung kommenden Leistungen sind in voller Höhe zu versteuern - dann aber in der Regel mit einem geringeren Steuersatz als im aktiven Berufsleben. Pflichtversicherte und freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte müssen aus diesen Leistungen zusätzlich Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.

Beispielrechnung

Unser Beispiel zeigt: Der Jahresbeitrag von 1.200 EUR kostet einen Arbeitnehmer durch die Ersparnis bei der Steuer- und Sozialversicherung effektiv nur 660 EUR! Bei einem Jahresbeitrag von 2.500 EUR sind es sogar nur 1.375 EUR. Insgesamt sind mit der Direktversicherung bis zu 55 Prozent staatliche Förderung möglich.

Aufwandsberechnung Arbeitnehmer A: Beitragshöhe 1.200 EUR Arbeitnehmer B: Beitragshöhe: 2.500 EUR
jährlicher Umwandlungsbetrag 1.200 EUR 2.500 EUR
Steuer- und Sozialversicherungsersparnis (z. B. 45 %) 540 EUR 1.125 EUR
jährlicher Nettoaufwand für die Direktversicherung 660 EUR 1.375 EUR

Unterstützerkasse

Die rückgedeckte Unterstützungskasse ist eine überbetriebliche Versorgungseinrichtung und übernimmt für Sie die Verwaltung und Abwicklung der betrieblichen Altersvorsorge. Der Durchführungsweg ist besonders für Bezieher höherer Einkommen interessant.

  • Senkung der Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Entgeltumwandlung bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung
  • Beiträge zur Unterstützungskasse sind unbegrenzt lohnsteuerfrei
  • Minimierung des eigenen Verwaltungsaufwands

  • Verlagerung der zugesagten Versorgungsverpflichtungen auf die Zurich Deutscher Herold überbetriebliche Unterstützungskasse e. V.
  • Bilanzneutrale Versorgungsleistungen und somit Stärkung der Liquidität Ihres Unternehmens

Leistungen der Unterstützerkasse

  • Vorsorgeleistung wahlweise als Kapitalauszahlung oder Rentenzahlung
  • Nutzung von Kapitalmarktchancen durch fondsgebundene Kapitalvariante inklusive Garantieleistungen
  • Jährliche Wertbestätigung über den aktuellen Stand der Höhe der Versorgung
  • Flexibler Rentenbeginn ab Vollendung des 62. Lebensjahres
  • Zusätzliche Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos und der Hinterbliebenen möglich

Grundlagen der Unterstützerkasse

Was ist eine Unterstützungskasse?

Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Der Zweck des Vereins besteht darin, den angeschlossenen Mitgliedern (Trägerunternehmen) Versorgungsleistungen zu gewähren.

Der Verein als soziale Einrichtung gewährt den Arbeitnehmern keinen eigenen Rechtsanspruch auf die zugesagten Versorgungsleistungen. Gleichwohl hat der Arbeitnehmer einen unmittelbaren Leistungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber. Um die Leistungen gewähren zu können, schließt die Unterstützungskasse eine Rückdeckungsversicherung bei der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG ab. Die Unterstützungskasse unterliegt nicht der Versicherungsaufsicht und ist daher in der Anlage ihres Vermögens frei.

Die Unterstützungskasse kann sowohl arbeitnehmerfinanziert als auch arbeitgeberfinanziert sein. Auch Mischmodelle sind möglich. In allen Fällen führt der Arbeitgeber die Beiträge an die Unterstützungskasse ab. Der Arbeitnehmer ist bei Insolvenz des Arbeitgebers über den Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) geschützt.

 

Das sollten Sie beachten

Kündigt der Arbeitnehmer, kann er die Unterstützungskassenversorgung unverändert fortführen, sofern der neue Arbeitgeber Mitglied der Unterstützungskasse wird. In der Regel wird die Zusage aber bei dem alten Arbeitgeber verbleiben. Der Versorgungsberechtigte hat dann diesem gegenüber weiterhin einen Anspruch auf Erfüllung der Zusage.

Eine private Fortführung der Altersvorsorge durch den Arbeitnehmer mit Eigenbeiträgen, wie zum Beispiel bei der Direktversicherung, ist normalerweise nicht möglich. 

 

Besteuerung und Sozialversicherung

Die Beiträge zugunsten einer Unterstützungskassenversorgung sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei, da diese nicht dem Zuflussprinzip unterliegen. Sozialversicherungsfreiheit besteht für diese Beiträge bis zu einer Höhe von 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung, bei arbeitgeberfinanzierten Beiträgen sind diese unbegrenzt sozialversicherungsfrei.

Erst die zur Auszahlung kommenden Leistungen sind in voller Höhe zu versteuern - dann aber in der Regel mit einem geringeren Steuersatz als im aktiven Berufsleben. Pflichtversicherte und freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte müssen aus diesen Leistungen zusätzlich Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.

Beispielrechnung

Das Beispiel zeigt: Ihr Jahresbeitrag von 1.200 EUR kostet Sie durch die Ersparnis bei der Steuer- und Sozialversicherung effektiv nur 660 EUR. Bei einem Jahresbeitrag von 2.500 EUR sind es nur 1.375 EUR.

Aufwandsberechnung Arbeitnehmer A: Beitragshöhe 1.200 EUR Arbeitnehmer B: Beitragshöhe 2.500 EUR
jährlicher Umwandlungsbetrag 1.200 EUR 2.500 EUR
abzügl. Steuer- und Sozialversicherungsersparnis (bspw. 45 %) 540 EUR 1.125 EUR
jährlicher Nettoaufwand für die Unterstützungskasse 660 EUR 1.375 EUR
Änderungen vorbehalten. Die Produktbeschreibungen ersetzen nicht die Versicherungsbedingungen.

Erst die zur Auszahlung kommenden Leistungen sind in voller Höhe zu versteuern - dann aber in der Regel mit einem geringeren Steuersatz als im aktiven Berufsleben. Pflichtversicherte und freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte müssen aus diesen Leistungen zusätzlich Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.

bAV statt vermögenswirksamer Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen (VL) werden üblicherweise in eine klassische Vermögensanlage nach dem Vermögensbildungsgesetz wie zum Beispiel in Bauspar-, Bankspar- oder Investmentsparverträge investiert. Der Nachteil: Dafür fallen regelmäßig Steuern und Sozialabgaben an. Unsere Alternative: Die Umwandlung der VL in eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) – dieses Vorgehen bietet Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

  • Einfache und unkomplizierte Abwicklung
  • Erfüllung des Arbeitnehmer-Rechtsanspruchs auf Entgeltumwandlung nach § 1a BetrAVG
  • Keine Bilanzberührung
  • Keine Kosten für Verwaltung oder Pensionssicherungsverein
  • Flexible Beitragszahlung im Rahmen des § 3 Nr. 63 EStG
  • Steuerfreiheit der Beiträge bis zu 8 Prozent der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der allgemeinen Rentenversicherung

  • Sozialabgabenfreiheit der Beiträge bis zu 4 % der BBG
  • Leistungen zur Alters-, Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsabsicherung möglich
  • Bei vorzeitigem Ausscheiden Vertragsfortsetzung durch den Arbeitnehmer oder den Folgearbeitgeber möglich
  • Keine betriebsfremden Risiken

Vermögenswirksame Leistungen: mit Nebenkosten verbunden

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern VL-Leistungen (maximal 40 EUR im Monat) zahlen, fallen hierauf sowohl Steuern als auch Sozialabgaben an.

Diese belasten das nach Abführung der VL-Anlage verbleibende Nettogehalt Ihres Arbeitnehmers. Aber auch Sie als Arbeitgeber werden mit den Lohnnebenkosten zur Kasse gebeten.

Betriebliche Altersvorsorge: die bessere Alternative

Wird der VL-Betrag in der betrieblichen Altersversorgung angelegt, spart der Mitarbeiter erstens Steuern, zweitens entfallen für Sie und Ihre Arbeitnehmer die Sozialversicherungsabgaben auf den vollen Anlagebetrag. Doch es kommt noch besser: Im Vergleich zu den VL können Ihre Mitarbeiter mit Hilfe der gesetzlichen Förderung bei gleich bleibendem Nettogehalt oft mindestens doppelt so hohe Anlagebeträge für ihre Altersversorgung erzielen. 

GLEICHES NETTO - DOPPELTE VORSORGE

Betriebliche Altersvorsorge

In der Beispielrechnung kostet die VL-Anlage monatlich 19 EUR. Die hierauf entfallenden Steuern und Abgaben entsprechen ca. 38 EUR brutto, die der Mitarbeiter zusätzlich für die bAV verwenden kann. Zusammen mit den 40 EUR VL ergibt das ganze 78 EUR für die Altersversorgung. Mit bAV statt VL werden bei gleichem Netto also fast doppelt so hohe Anlagebeträge erzielt.

Erst die zur Auszahlung kommenden Leistungen sind in voller Höhe zu versteuern - dann aber in der Regel mit einem geringeren Steuersatz als im aktiven Berufsleben. Pflichtversicherte und freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte müssen aus diesen Leistungen zusätzlich Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.

Günstig für Sie als Arbeitgeber

Mit der Entgeltumwandlung können Sie auf einfache Weise den Entgeltumwandlungsanspruch Ihrer Arbeitnehmer nach § 1a Betriebsrentengesetz (BetrAVG) erfüllen.

Außerdem sparen Sie Lohnnebenkosten – bei einem Umwandlungsbetrag von zum Beispiel 78 EUR ca. 19 EUR monatlich. Und schon bei zehn Mitarbeitern beträgt die Lohnnebenkostenersparnis bereits 190 EUR im Monat!

So funktioniert es in der Praxis

Sie vereinbaren mit Ihrem Mitarbeiter für die weitere Dauer des Arbeitsverhältnisses die Umwandlung der bisherigen VL zu Gunsten einer bAV. Hierauf fallen Steuern und Sozialabgaben an. Diese zusätzlichen Belastungen reduzieren das Nettogehalt Ihres Mitarbeiters.

Ein gegebenenfalls bereits bestehender VL-Vertrag geht damit nicht verloren, sondern kann ruhend fortbestehen.

Pensionsfonds

In einem von der anhaltenden Niedrigzinsphase geprägten Marktumfeld stellt sich für viele Geschäftsführer die Frage, wie die vorhandenen finanziellen Mittel am sinnvollsten investiert werden können.

Eine interessante Alternative stellt in vielen Fällen die Auslagerung vorhandener Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds dar. Eine langfristige Bilanzoptimierung, die neben der Rendite auch zahlreiche weitere Vorteile bietet.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Positive Bilanzeffekte
  • Verbesserung der Unternehmenskennziffern
  • Auslagerung biometrischer Risiken
  • Auslagerung der Administration betrieblicher Altersversorgung
  • Erleichterung bei Börsengang oder Verkauf des Unternehmens
  • Reduzierung des PSV-Beitrags um 80 Prozent
  • Attraktives Anlagekonzept
  • Minimierung des Zinsänderungsrisikos für die Bilanz

Die Lösung: Outsourcing von Pensionsverpflichtungen

Für Unternehmen, die die lohnsteuerfreie Übertragung eingegangener Pensionsverpflichtungen planen, bietet die Deutscher Pensionsfonds AG leistungsstarke Pensionspläne nach § 3 Nr. 66 EStG. Eine Veränderung der unternehmensspezifischen Versorgungsregelungen ist mit der Übertragung und dem Wechsel des Durchführungsweges nicht verbunden; die Zusagen bleiben in ihrer bisherigen Form erhalten.

Nach Übertragung der Verpflichtung sowie des zugehörigen Vermögens dient das Vermögen nun ausschließlich zur Finanzierung der Versorgungsleistung. Gleichzeitig können die Finanzierungsmittel passend zur Verpflichtung langfristig und somit auch rentabler angelegt werden. Darüber hinaus hat die Bilanzkürzung einen positiven Einfluss auf die Bilanzkennzahlen Ihres Unternehmens.

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