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Jühe Versicherungen Warstein und Brilon

Betriebliche Altersvorsorge – Fach- und Führungskräfte

Der Erfolg eines Unternehmens ist eng mit der Motivation seiner Mitarbeiter verknüpft - insbesondere, wenn es dabei um Fach- und Führungskräfte geht. Ergänzende Sozialleistungen schaffen in diesem Zusammenhang einen zusätzlichen Anreiz, sich für den Arbeitgeber zu engagieren und sich noch stärker mit ihm zu identifizieren.

Pensionszulage

Mit der Pensionszusage sparen Sie effektiv Steuern, indem Sie Teile aus Ihrem Bruttogehalt unversteuert in Vorsorgebezüge umwandeln. Dadurch können Sie Ihr Einkommen aus der aktuellen Hochsteuerphase in eine Phase mit niedriger Steuerbelastung im Ruhestand verschieben. Dies ist besonders für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen interessant, denn Beiträge zur Betriebsrente sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei.

  • Beiträge zur Pensionszusage sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei. Keine Beschränkung auf die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung
  • Für Beiträge bis zu 4 Prozent p. a. der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung sind keine Sozialabgaben zu entrichten
  • Einkommenssteuerersparnis, da Ihre Beitragszahlungen nicht dem Gehalt zugerechnet werden

  • Einmalige Kapitalauszahlung oder laufende Rentenzahlungen möglich
  • Rentenbeginn ab Vollendung des 62. Lebensjahres flexibel gestaltbar
  • Ansprüche bei Entgeltumwandlung ab Zusagebeginn unverfallbar
  • Attraktive steuerliche Vergünstigungen und gegebenenfalls Sozialversicherungsersparnis

Leistungen der Pensionszulage

  • Vorsorgeleistung wahlweise als Kapitalauszahlung oder Rentenzahlung
  • Garantierte Leistungen
  • Nutzung von Kapitalmarktchancen durch fondsgebundene Variante
  • Flexibler Rentenbeginn ab Vollendung des 62. Lebensjahres
  • Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos und der Hinterbliebenen möglich

Grundlagen der Pensionszulage

Die Pensionszusage ist eine Versorgungszusage des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer und dessen Hinterbliebene. Der Arbeitgeber sichert seinem Arbeitnehmer bei Invalidität, im Todesfall und/oder im Alter eine bestimmte Versorgungsleistung zu.

Für die Pensionszusage bildet der Arbeitgeber Rückstellungen in der Bilanz. Zur Finanzierung der zugesagten Versorgungsleistungen schließt der Arbeitgeber bei der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG eine Rückdeckungsversicherung auf das Leben der versorgungsberechtigten Person ab. Der Arbeitgeber meldet die unverfallbare Anwartschaft an den Pensions-Sicherungs-Verein a. G. (PSVaG) und entrichtet die Beiträge für den Insolvenzschutz.

Beachten Sie jedoch: Beim Wechsel des Arbeitgebers kann die Pensionszusage fortgeführt werden, sofern der neue Arbeitgeber die Zusage unverändert übernimmt. In der Regel wird die Zusage aber bei dem alten Arbeitgeber verbleiben. Der Versorgungsberechtigte hat dann diesem gegenüber weiterhin einen Anspruch auf Erfüllung des bereits verdienten Teils der Zusage.

Eine private Fortführung der Versorgung mit Eigenbeiträgen, wie zum Beispiel bei der Direktversicherung, ist in der Regel nicht möglich.

Besteuerung und Sozialversicherung

Die Beiträge zugunsten einer Pensionszusage sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei, da diese nicht dem Zuflussprinzip unterliegen. Sozialversicherungsfreiheit besteht für diese Beiträge bis zu einer Höhe von 4 Prozent p. a. der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung.

Die Leistungen unterliegen als Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit der nachgelagerten Besteuerung sowie der Krankenversicherungspflicht der Rentner (KVdR).

Unterstützerkasse - arbeitgeberfinanziert

Gerade bei Besserverdienenden kommt es oft vor, dass im Alter große Versorgungslücken entstehen. Die arbeitgeberfinanzierte Versorgung im Rahmen einer rückgedeckten Unterstützungskasse bietet insbesondere Fach- und Führungskräften die Möglichkeit, diese steuerbegünstigt zu schließen. So stärken Sie nicht nur die Bindung leitender Angestellter an das Unternehmen, sondern bieten ihnen darüber hinaus auch maximale Versorgungseffizienz. Das bringt viele Vorteile – auch für Arbeitgeber.

  • Senkung der Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Entgeltumwandlung bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung
  • Beiträge zur Unterstützungskasse sind unbegrenzt lohnsteuerfrei
  • Minimierung des eigenen Verwaltungsaufwands

  • Verlagerung der zugesagten Versorgungsverpflichtungen auf die Zurich Deutscher Herold überbetriebliche Unterstützungskasse e. V.
  • Bilanzneutrale Versorgungsleistungen und somit Stärkung der Liquidität Ihres Unternehmens

Leistungen der Unterstützerkasse

  • Vorsorgeleistung wahlweise als Kapitalauszahlung oder Rentenzahlung
  • Nutzung von Kapitalmarktchancen durch fondsgebundene Kapitalvariante inklusive Garantieleistungen
  • Jährliche Wertbestätigung über den aktuellen Stand der Höhe der Versorgung
  • Flexibler Rentenbeginn ab Vollendung des 62. Lebensjahres
  • Zusätzliche Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos und der Hinterbliebenen möglich

Grundlagen der Unterstützerkasse

Was ist eine Unterstützungskasse?

Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Der Zweck des Vereins besteht darin, den angeschlossenen Mitgliedern (Trägerunternehmen) Versorgungsleistungen zu gewähren.

Der Verein als soziale Einrichtung gewährt den Arbeitnehmern keinen eigenen Rechtsanspruch auf die zugesagten Versorgungsleistungen. Gleichwohl hat der Arbeitnehmer einen unmittelbaren Leistungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber. Um die Leistungen gewähren zu können, schließt die Unterstützungskasse eine Rückdeckungsversicherung bei der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG ab. Die Unterstützungskasse unterliegt nicht der Versicherungsaufsicht und ist daher in der Anlage ihres Vermögens frei.

Die Unterstützungskasse kann sowohl arbeitnehmerfinanziert als auch arbeitgeberfinanziert sein. Auch Mischmodelle sind möglich. In allen Fällen führt der Arbeitgeber die Beiträge an die Unterstützungskasse ab. Der Arbeitnehmer ist bei Insolvenz des Arbeitgebers über den Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) geschützt.

 

Das sollten Sie beachten

Kündigt der Arbeitnehmer, kann er die Unterstützungskassenversorgung unverändert fortführen, sofern der neue Arbeitgeber Mitglied der Unterstützungskasse wird. In der Regel wird die Zusage aber bei dem alten Arbeitgeber verbleiben. Der Versorgungsberechtigte hat dann diesem gegenüber weiterhin einen Anspruch auf Erfüllung der Zusage.

Eine private Fortführung der Altersvorsorge durch den Arbeitnehmer mit Eigenbeiträgen, wie zum Beispiel bei der Direktversicherung, ist normalerweise nicht möglich. 

 

Besteuerung und Sozialversicherung

Die Beiträge zugunsten einer Unterstützungskassenversorgung sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei, da diese nicht dem Zuflussprinzip unterliegen. Sozialversicherungsfreiheit besteht für diese Beiträge bis zu einer Höhe von 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung, bei arbeitgeberfinanzierten Beiträgen sind diese unbegrenzt sozialversicherungsfrei.

Die Leistungen unterliegen als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit der nachgelagerten Besteuerung sowie der Krankenversicherungspflicht der Rentner (KVdR).

Beispielrechnung

Das Beispiel zeigt: Ihr Jahresbeitrag von 1.200 EUR kostet Sie durch die Ersparnis bei der Steuer- und Sozialversicherung effektiv nur 660 EUR. Bei einem Jahresbeitrag von 2.500 EUR sind es nur 1.375 EUR.

Aufwandsberechnung Arbeitnehmer A: Beitragshöhe 1.200 EUR Arbeitnehmer B: Beitragshöhe 2.500 EUR
jährlicher Umwandlungsbetrag 1.200 EUR 2.500 EUR
abzügl. Steuer- und Sozialversicherungsersparnis (bspw. 45 %) 540 EUR 1.125 EUR
jährlicher Nettoaufwand für die Unterstützungskasse 660 EUR 1.375 EUR
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