Persönlich. Menschlich. Versichert. Seit 40 Jahren.

Jühe Versicherungen Warstein und Brilon
Jühe Versicherungen Warstein und Brilon

Service ist nicht nur das was wir sagen, sondern das, was wir für Sie tun!

Unsere Online Services für Sie

Downloads und wichtige Informationen

Wichtiges für Ihre Reise
Auto und Motorrad
Wichtiges rund um Ihren Schaden
Wichtiges für Ihre Reise

Wichtige Checklisten rund um Ihre nächste Reise mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug! Planen Sie einen Aufenthalt im Ausland oder bevorzugen Sie doch die heimische Umgebung? Wir geben Ihnen einige Wegweiser, damit Sie wissen worauf sie achten sollten. 

Kommen Sie gut an! Wir wünschen Ihnen einen tollen, sicheren und erholsamen Urlaub!

Urlaub
Urlaub
Auto und Motorrad

Besser gut vorbereit. Hier finden Sie wichtige Informationen rund um das Thema Auto und Motorrad. Schauen Sie sich die Checklisten zu den Themen Kinder im Auto, Unfall und Motorradsaison an. 

Nach einem Unfall. Was ist zu tun?

Ein Verkehrsunfall ist immer ärgerlich. Bleiben Sie trotzdem ruhig. Informieren Sie sich darüber, welche Punkte zu beachten sind und wie Sie sich am besten verhalten.

Sichern Sie die Unfallstelle ab

Sichern Sie als erstes die Unfallstelle, um sich und andere vor weiterem Schaden zu schützen. Halten Sie unbedingt an: Wenn Sie einfach weiterfahren, begehen Sie Unfallflucht.

Halten Sie an und schalten Sie die Warnblinkanlage ein

Ziehen Sie Ihre Warnweste an und stellen Sie das Warndreieck auf: gut sichtbar und in ausreichendem Abstand am Fahrbahnrand. Auf Landstraßen oder Autobahnen sollte das Warndreieck in etwa 100 m entfernt vom Fahrzeug stehen.

Leisten Sie erste Hilfe

Wird bei einem Unfall jemand verletzt, sind Sie verpflichtet, Verletzten Erste Hilfe zu leisten und wenn notwendig Rettungsdienst oder Polizei anzurufen. Auf Autobahnen gibt es alle zwei Kilometer Notrufsäulen. Pfeile auf den Markierungspfosten zeigen in Richtung des kürzesten Wegs. Warten Sie Rückfragen ab, bevor Sie auflegen und schildern Sie den Unfall nach den bekannten fünf W:

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Art von Verletzungen (zum Beispiel: Ist jemand eingeklemmt)?
  • Wer meldet den Unfall?

Wann Sie die Polizei rufen sollten

Rufen Sie die Polizei in folgenden Fällen:

  • Personenschaden
  • hoher Sachschaden (über 500 EUR)
  • unklare Schuldfrage
  • mehrere Fahrzeuge sind am Unfall beteiligt
  • Unfallgegner entfernt sich unerlaubt vom Unfallort
  • Unfallgegner kann seine Daten nicht darlegen
  • Fahrzeug des Unfallgegners ist im Ausland zugelassen oder Unfallbeteiligte wohnen im Ausland

Schildern Sie der Polizei sachlich, was passiert ist. Überprüfen Sie, ob im Polizeiprotokoll Ihre Aussagen inhaltlich richtig festgehalten wurden. Lassen Sie die Polizei alle Fakten aufnehmen, beispielsweise Beulen, die offenkundig bereits vor dem Unfall am gegnerischen Fahrzeug waren. Informieren Sie Ihre Verkehrs-Rechtsschutzversicherung, wenn die Schuldfrage unklar ist.

Sichern Sie selbst Beweise und machen Sie Fotos, auch wenn die Polizei kommt und der Unfallgegner seine Schuld einräumt. Der Unfallbeteiligte kann es sich später anders überlegen.

Bei kleineren Blechschäden (bis zu einer Schadensumme von ca. 500 EUR) oder klarer Schuldfrage sollten Sie sich am besten ohne Polizei mit dem Unfallgegner einigen. Fertigen Sie noch am Unfallort eine Skizze und ein Protokoll an und lassen Sie alle Beteiligten unterschreiben. Verwenden Sie den Europäischen Unfallbericht. Achtung: Die Unterschrift im Unfallbericht bedeutet kein Schuldanerkenntnis.

Notieren Sie die Daten des Unfallbeteiligten

Damit Sie für die Zeit nach dem Unfall für alle Eventualitäten gut gewappnet sind, ist zu empfehlen, am Unfallort die wichtigsten Informationen selbst aufzunehmen. Notieren Sie den Unfallhergang sorgfältig. Von Vorteil ist es, den "Europäischen Unfallbericht" herunterzuladen und auszudrucken.

Ideal ist es, das Unfallgeschehen zu fotografieren. Halten Sie in jedem Fall folgende Informationen fest:

  • Name und Anschrift der Unfallbeteiligten
  • Name und Anschrift von Zeugen
  • Name und Dienststelle des aufnehmenden Polizeibeamten
  • Kfz-Kennzeichen
  • Versicherungsgesellschaft
  • Kurze Beschreibung des Unfallhergangs (evtl. mit Skizze)
  • Unfallort (Straßennamen etc.)
  • Datum und Uhrzeit des Unfalltages

Lassen Sie die Beteiligten unterschreiben. Diese Unterschrift bedeutet kein Schuldanerkenntnis – weder für Sie noch für den Unfallgegner.

Der Unfallgegner ist nicht an der Unfallstelle

Wenn Sie ein anderes Auto beschädigen und Sie den Fahrer nicht bei seinem Fahrzeug antreffen, müssen Sie an der Unfallstelle warten beziehungsweise die Polizei rufen. Die Dauer der Wartezeit hängt von der Schwere des Schadens, dem Ort und der Tageszeit ab. Haben Sie zum Beispiel ein anderes Fahrzeug beim Einparken beschädigt, bewerten Gerichte etwa 30 Minuten als angemessene Zeit. Aber auch dann dürfen Sie nicht einfach wegfahren. Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift am Unfallort. Der zuständigen Polizeidienststelle müssen Sie unverzüglich Ihre Unfallbeteiligung melden.

Was bei einem Blechschaden zu tun ist

Die meisten Kollisionen im Straßenverkehr enden mit kleineren Blechschäden. Nach einem solchen Bagatellunfall sind alle Beteiligten verpflichtet, die Fahrbahn so schnell wie möglich zu räumen. Die Straße darf nicht blockiert werden, bis die Polizei kommt. Trotzdem ist es wichtig, vor dem Räumen der Unfallstelle die Beweise zu sichern. Experten empfehlen, die folgenden Punkte zu beachten:

  • Sichern Sie die Unfallstelle: Schalten Sie Ihre Warnblinkanlage ein und stellen Sie das Warndreieck auf
  • Fotografieren Sie die Stellung der beteiligten Fahrzeuge auf der Fahrbahn
  • Fertigen Sie Übersichtsaufnahmen an, einschließlich Fotos von Spuren, möglichst aus verschiedenen Perspektiven
  • Notieren Sie Name und Dienststelle des aufnehmenden Polizeibeamten
  • Zeichnen Sie die Position der Fahrzeuge auf der Fahrbahn mit Wachskreide auf. Markieren Sie dabei entweder die Ecken der Fahrzeuge mit einem rechten Winkel oder die Aufstandspunkte aller Räder mit einem "T" neben dem Rad
  • Zeichnen Sie sichtbare Spuren auf der Fahrbahn an, etwa Bremsspuren oder die Lage von einzelnen Fahrzeugteilen
  • Fahren bzw. schieben Sie die Fahrzeuge erst dann von der Fahrbahn, wenn diese Beweise gesichert sind

Erstellen Sie anschließend Detailfotos und Nahaufnahmen der Schäden an den Fahrzeugen. Fertigen Sie eine Unfallskizze an. Vergessen Sie nicht, sich die Daten Ihres Unfallgegners zu notieren – die Versicherung, das Kennzeichen und natürlich seine Anschrift.

 Ungebetene Abschleppwagen oder Unfallhelfer

Falls Sie an der Unfallstelle eintreffende Unfallhelfer, Gutachter oder Abschleppdienste nicht gerufen haben, prüfen Sie diese ganz besonders und lassen Sie sich Preise für deren Dienste unbedingt schriftlich bestätigen. Am besten greifen Sie auf die von Automobilclubs oder Autobahnmeistereien empfohlenen Unternehmen zurück. Treten Sie am Unfallort etwaige Ansprüche keinesfalls gegenüber Abschleppunternehmern oder sonstigen Dritten ab.

Sie haben einen Auto-Schutzbrief? Dann setzten Sie sich telefonisch mit uns in Verbindung

Was bei einem Wildunfall zu tun ist

Wenn Sie mit einem Wild kollidiert sind gilt: Fassen Sie das Tier nicht an und nehmen Sie es nicht mit. Informieren Sie sofort die Polizei oder das Forstamt, auch wenn das Tier verletzt geflüchtet ist. Lassen Sie das beschädigte Fahrzeug unbedingt von Ihrer Kfz-Versicherung begutachten, insbesondere dann, wenn der Schaden dadurch entstand, dass Sie dem Tier ausgewichen sind.

 Informieren Sie Ihre Versicherung

Ist ein Schaden, den Sie vollständig oder teilweise verschuldet haben, so gering, dass Sie ihn privat regulieren möchten, ist eine Schadenmeldung nicht notwendig. Ansonsten sollte jeder Unfall / Schaden, an dem Sie die alleinige Schuld oder eine Teilschuld tragen, innerhalb einer Woche gemeldet werden. Wurde jemand schwer verletzt oder getötet, ist dies innerhalb von 24 Stunden mitzuteilen. Hat Ihr Unfallgegner den Schaden definitiv allein verschuldet, wenden Sie sich bitte direkt an dessen Haftpflichtversicherung.Was Sie wie und wann melden sollten, erfahren Sie hier:

Wichtiges rund um Ihren Schaden

Naturgefahren - verhindern oder minimieren

Sturm

  • Lassen sie regelmäßig die Dacheindeckungen und –befestigungselemente Ihres Wohn- oder Geschäftsgebäudes durch einen Dachdecker überprüfen und lassen Sie beschädigte Elemente austauschen.
  • Halten Sie Ersatzdachpfannen und Folien vor, um im Schadenfall eine rasche Reparatur bzw. sofortige Notmaßnahme zu ermöglichen Schäden durch Bäume können durch entsprechende gärtnerische Maßnahmen verhindert werden.
  • Lose verlegte Dachziegel können durch eine Vielzahl von Dachklammern zusätzlich gesichert werden.
  • Schützen Sie Rand- und Eckbereiche von Flachdächern gegen Sturmeinwirkungen durch spezielle Dachklammern.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Elemente der Fassadenverkleidungen auf Alterungs- und Korrosionsschäden und setzen Sie beschädigte Elemente instand.
  • Bringen Sie Ihr KFZ bei drohendem Sturm in eine Garage oder einen überdachten Carport oder stellen Sie es so ab, dass möglichst keine umstürzenden Bäume Ihr Auto beschädigen können.

Sturm
Sturm

Hagel

  • Oberlichter können durch Schutzgitter gesichert werden.
  • Schützen Sie Solarthermie- und Photovoltaikanlagen durch hagelresistente Schutzgläser.
  • Lassen sie regelmäßig die Dacheindeckungen und –befestigungselemente Ihres Wohn- oder Geschäftsgebäudes durch einen Dachdecker überprüfen und lassen Sie beschädigte Elemente austauschen.
  • Beseitigen Sie Abläufe und Dachrinnen regelmäßig von Schmutz und Verstopfungen.
  • Bei drohenden Unwettern ziehen Sie Beschattungseinrichtungen wie z. B. Markisen ein.
  • Ziehen Sie Fenster- und Türenrolladen nach oben. Fensterglas ist deutlich stabiler als Rollladen.
  • Stellen Sie Ihr Fahrzeug bei drohendem Unwetter oder bei Hagelwarnung in eine Garage oder einen überdachten Carport.
  • Schützen Sie Ihr Fahrzeug durch Hagelnetze.

Erdsenkung und Erdrutsch

  • Bei kleineren Ausmaßen Stabilisierung des Hangs durch Sandsackbarrieren.
  • Wenn möglich verlegen Sie Außenanlagen wie z. B. Terrassen oder Kinderschaukeln und –rutschen weg von der Berg- bzw. Hangseite.
  •  Wenn möglich ordnen Sie Räume mit kurzer Aufenthaltsdauer (z. B. Bad, Treppenhaus, Flur) bergseitig an.
  • Wenn möglich verlegen Sie wertvolle Güter (monetäre als auch emotionale) aus dem bergseitigen Gefahrenbereich.
  • Veranlassen Sie bei bereits abgerutschten Bereichen das Abdecken der kritischen Hangbereiche durch Planen, um weiteres Eindringen von Regenwasser zu verhindern.

Erdbeben

  • Lassen Sie regelmäßig den Bauzustand Ihres Gebäudes überprüfen.
  • Bei Neubauten in erdbebengefährdeten Zonen achten Sie auf erdbebengerechtes Bauen mit dem Ziel möglichst viele Fluchtwege offen zu halten.
  • Verankern Sie schwere Möbel an der Wand und befestigen Sie Warmwasserspeicher.
  • Hängen Sie keine schweren Bilder oder Regale über Ihre Betten.
  • Legen Sie sichere Plätze in Ihrer Wohnung fest: Guten Schutz haben Sie in der Nähe von tragenden Wänden, unter Türstöcken, auch unter einem stabilen Tisch (Schutz vor herabfallenden Deckenteilen).
  • Verwahren Sie Taschenlampe, Batterieradio, wichtige Dokumente, lebensnotwendige Medikamente und Erste-Hilfe-Utensilien an sicherer Stelle.
  • Nach einem Erdbeben: Löschen Sie offene Feuer, schalten Sie den Strom mit dem Hauptschalter aus und schließen Sie die Haupthähne von Gas und Wasser.
  • Überprüfen Sie Ihr Gebäude auf Bauschäden. Bei Einsturzgefahr das Haus sofort verlassen.

Hochwasser

  • Erhöhen Sie evtl. vorhandene Licht- und Kellerschächte um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
  • Sichern Sie Keller- oder ebenerdige Fenster durch selbstabdichtende Scheiben.
  • Dichten Sie bei drohenden Überschwemmungen Gebäudeöffnungen durch ausreichend Sandsäcke ab.
  • Sichern Sie Ihr Gebäude durch selbstständig schließende Tore, Türen und Toreinfahrten.
  • Stehen Waschmaschinen, Trockner oder technische Anlagen Ihres Betriebes wie z. B. Server im Keller, stellen Sie diese auf eine erhöhte Plattform oder ein Podest.
  • Lagern Sie Sachen im Untergeschoss lagern Sie diese auf erhöhten Regalböden.
  • Wenn möglich verlegen Sie wertvolle Güter (monetäre als auch emotionale) aus dem Gefahrenbereich.
  • Sichern Sie Türen, Fenster und Tiefgarageneinfahrten durch mobile Schutzsysteme z. B. Dammbalkensysteme.
  • Sichern Sie evtl. vorhandene Heizöltanks vor Aufschwimmen. Sichern Sie Abflussrohre mit nachrüstbaren Rückstausicherungen oder Hebeanlagen.
  • Fahren Sie Ihr Kraftfahrzeug rechtzeitig aus der Gefahrenzone.

Bei einer Hochwasserwarnung

  • Erstellen Sie eine Liste mit wichtigen Telefonnummern und Adressen, zum Beispiel von Rettungsdiensten und Angehörigen
  • Laden Sie den Akku Ihres Handys auf. Halten Sie es zusammen mit anderen batteriebetriebenen Geräten wie zum Beispiel Taschenlampe oder Radio bereit
  • Denken Sie daran, wichtige Medikamente und Lebensmittel griffbereit zu haben
  • Warnen und evakuieren Sie hilfsbedürftige oder kranke Personen, möglicherweise auch Tiere
  • Versuchen Sie, den möglichen Schaden in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung zu begrenzen, indem Sie den Strom in gefährdeten Räumen und Bereichen abschalten
  • Sorgen Sie dafür, dass Wertgegenstände und wichtige Dokumente wie zum Beispiel Ausweispapiere, Geburtsurkunde, Krankenversicherungskarte, Kaufverträge und Versicherungsunterlagen griffbereit sind
  • Dichten Sie Türen, Fenster und weitere gefährdete Gebäudeöffnungen ab, so dass möglichst wenig Wasser eintreten kann
  • Fahren Sie Ihr Auto aus der Gefahrenzone
  • Räumen Sie die Tiefgarage
  • Sichern Sie den Heizöltank
  • Planen Sie eine „Ersatz-Toilette“

Nach der Überschwemmung

  • Melden Sie den Schaden möglichst umgehend bei Ihrer Versicherung
  • Dokumentieren Sie die Schäden so umfassend wie möglich – am besten per Foto – und markieren Sie den erreichten Wasserstand in den betroffenen Räumen
  • Lassen Sie von der Überschwemmung beschädigte elektrische Geräte und Anlagen von einem Spezialisten untersuchen, bevor Sie diese wieder in Betrieb nehmen
  • Überprüfen Sie Heizöltanks
  • Verständigen Sie die Feuerwehr, falls Schadstoffe (zum Beispiel Öl oder Farben) ausgelaufen sind. Vermeiden Sie es, zu rauchen
  • Bewahren Sie zerstörte Gegenstände auf und entsorgen Sie diese erst nach Rücksprache mit Ihrem Versicherer
  • Grenzen Sie den Schaden in Abstimmung mit Ihrem Versicherer ein. Er berät Sie, wie das Wasser am effektivsten abgepumpt und das Gebäude am besten zu reinigen und zu trocknen ist
  • Lassen Sie Reparaturen direkt in Abstimmung mit Ihrem Versicherer von einer Fachfirma durchführen

Gebäudeschutz

Wie schützt man die Gebäudeumgebung optimal vor Naturgewalten?

  • Auf erhöhtem Grundstück bauen (HW, R) 
  • Grundstück regelmäßig pflegen, keine losen Äste (E, H, ST) 
  • Nutzung auf gefahrenabgewandter Seite, Immobilie schützen mit Verbauungen (L, R) 
  • Drainage der Außenbereiche, Versiegelung des Bodens vermeiden (H, HW, R, ST) 
  • Garageneinfahrt vor Überflutung schützen (H, HW, ST) 
  • Schutzdamm (HW, L, R, S) oder Spaltkeil errichten (L) 
  • Baugrund prüfen (E)

Wie schützt man die Gebäudehülle optimal vor Naturgefahren?

  • Dachfenster und Anlagen schützen (H, ST) 
  • Dachziegel verstärken und fixieren (H, L, ST) 
  • Storen vor/bei einem Unwetter einfahren, dauerhaft verstärken (H, ST) 
  • Licht-/Lüftungsschacht erhöht anbringen (H, HW, ST) 
  • Dachvorsprünge vermeiden (ST, L) 
  • Abläufe genügend groß dimensionieren und frei halten (H, ST) 
  • Fenster und Türen gegen Wasser abdichten (HW, M, ST), gegen Bruch verstärken (H, HW, L, ST), auf gefahrenabgewandter Seite anbringen ( L, ST, R) 
  • Garage mit Hochwasserbarriere (H, HW, ST)

Wie schützt man das Gebäudeinnere optimal vor Naturgefahren?

  • Räume für lange Aufenthaltsdauer (Wohnen, Schlafen) gefahrenabgewandt positionieren (L, R) 
  • Haustechnik, elektrische Anlagen erhöht anbringen (HW, R) 
  • Absperrhahn für Gas, Wasser, Öl (E, HW, R) 
  • Wasserresistente Materialien im Überflutungsbereich verwenden (HW) 
  • Öltank verankern (E, HW, ST) 
  • Installationen, Regale und Schränke an Wänden festschrauben (E) 
  • Rückstauklappe in Kanalisation anbringen (H, HW, ST) 
  • Nichts am Boden lagern (HW, R)

Lawinen

  • Bringen Sie bergseitig keine Türe, Fenster oder Dachvorsprünge an, ansonsten nur kleine Fenster.
  •  Schlagen Sie Türen nur von außen an und schützen Sie Ihr Grundstück mit Schutzmauern oder lokalen Schutzdämmen.
  •  Wenn möglich verlegen Sie Außenanlagen wie z. B. Terrassen oder Kinderschaukeln und –rutschen weg von der Berg- bzw. Hangseite.
  •  Wenn möglich ordnen Sie Räume mit kurzer Aufenthaltsdauer (z. B. Bad, Treppenhaus, Flur) bergseitig an.
  •  Wenn möglich verlegen Sie wertvolle Güter (monetäre als auch emotionale) aus dem bergseitigen Gefahrenbereich.
  •  Bei Dachlawinen: Das Dach sollte vorsorglich von Altschnee geräumt werden, wenn Wetterdienste vor starken Schneefällen warnen. ACHTUNG: Das Dach muss vor Betreten bei der vorhandenen Schneelast standsicher sein.
  •  Bei Dachlawinen: Bringen Sie alternative Schutzmaßnahmen an wie z. B. Schneefanggitter, Dachflächen- oder Dachrinnenheizungen.

Schneedruck

  • Lassen Sie regelmäßig Ihr Dach und die Dachkonstruktion auf Tragfähigkeit und Dichtigkeit durch einen Dachdecker kontrollieren
  • Lassen Sie evtl. vorhandene Schneefanggitter kontrollieren und reinigen Sie Abläufe und Dachrinnen.
  • Das Dach sollte vorsorglich von Altschnee geräumt werden, wenn Wetterdienste vor starken Schneefällen warnen. ACHTUNG: Das Dach muss vor Betreten bei der vorhandenen Schneelast standsicher sein.
  • Lassen Sie nach einem Winter mit hohen Schneelasten und langer Verweilzeit des Schnees auf dem Dach Ihr Dach und die Dachkonstruktion kontrollieren.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen